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Gruß des Bürgermeisters zur Sommerzeit 2020

Bürgermeister Rosenzweig blickt in seinem Sommergruß auf die letzten Monate zurück, die von der Corana-Virus-Pandemie bestimmt worden sind.

Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig © Gemeinde Neu WulmstorfLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für einen Großteil von Ihnen bricht mit der kommenden Woche scheinbar wie gewöhnlich die Urlaubs- und Reisezeit an.

In diesem Jahr sind wir gehalten, unsere Gewohnheiten und Ansprüche jedoch an die weiterhin andauernde Pandemielage durch den Corona-Virus anzupassen.

Zahlreiche Beschränkungen bestimmen weiterhin die ehemals liebgewordenen Lebensgewohnheiten. Dies gilt trotz der mittlerweile nach und nach eingetretenen Lockerungen.

Soweit Reisen angetreten werden, empfehle ich Ihnen die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes #mce_temp_url#.

Auf die letzten 4 Monate zurückblickend habe ich die Bestätigung erhalten, dass unser Gemeinwesen stabil ist und sehr gut funktioniert!

Ihnen als Bürgerin und Bürger spreche ich meine Anerkennung dafür aus, wie die sehr große Mehrheit mit Besonnenheit und Umsicht bislang sich in dieser absoluten Ausnahmesituation verhalten hat und verhält. Als Bürgermeister macht mich stolz, wie auch Verantwortung gegenüber denen, die auf Hilfe angewiesen waren und sind, übernommen worden ist:

Viele Freiwillige, innerhalb und außerhalb von ortsansässigen Vereinen, Einrichtungen und Institutionen, haben sich aktiv im Rahmen der zulässigen Abstandsregelungen eingebracht, um zu helfen. Ich weiß, dass manches Mal mehr Hilfe angeboten worden ist, aber diese durfte, um Risiken nicht zu erhöhen, nicht abgerufen werden.

Mein Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern!

Danken möchte ich auch den Gewerbetreibenden in allen Branchen. Sie haben enorme Beschränkungen und Einbußen erfahren und leiden teilweise auch weiterhin an den wirtschaftlichen Folgen. Hier bleibt nur zu hoffen und Ihnen zu wünschen, dass in Anspruch genommene Förderungen und Wirtschaftshilfen greifen, Schließungen vermieden werden und sich die wirtschaftliche Lage bald stabilisiert sowie im Rahmen des Möglichen wächst.

Als bemerkenswert halte ich jedoch fest, dass die Zusammenarbeit zwischen lokaler Wirtschaft und der gemeindlichen Ordnungsbehörde auf ein Miteinander ausgerichtet gewesen ist. Der Fokus der Ordnungsbehörde lag regelmäßig in der Beratung, wie der Betrieb mit den Kundinnen und Kunden unter den jeweiligen Bedingungen der Landesverordnungen erfolgen kann. Da auch die Gewerbetreibenden verantwortungsvoll mit der Situation und den Vorgaben umgegangen sind, hatten ordnungsbehördliche Maßnahmen Seltenheitswert.

Dafür gilt mein Respekt und meine Anerkennung!

Mein weiteres Augenmerk richte ich in den schulischen Bereich und in die Kinderbetreuung. Hier hatten und haben alle Beteiligten und Betroffenen vor einer noch nie dagewesenen Mammutaufgabe gestanden.

Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, aber auch die Eltern sowie deren Kinder sind und waren gefordert, neue Wege zu gehen und Lösungen zu finden.

Die Gemeinde als Schulträger der drei Grundschulen und die Schulleitungen haben gemeinsam Maßnahmen ergriffen, um die IT-Schulinfrastruktur an die Herausforderungen anzupassen und die Schulen mit mobilen Endgeräten (Einsatz von Tablets im schulischen Unterricht) auszustatten. Hilfreich hierfür ist maßgebend, dass der Mittelabruf aus dem bundesweiten Digitalpakt für Bildung erleichtert worden ist und zusätzlich noch Mittel bereitgestellt worden sind.

Die Erfahrungen, die Schule mit Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schüler und Eltern in den letzten Wochen und Monaten bei „Lernen auf Distanz, neudeutsch „homeschooling“ gesammelt hat, werden dabei helfen, Pädagogik und den Weg von Digitalisierung weiterzuentwickeln und in den Schulen zu verfestigen.

Mit Blick auf den Schulalltag und die Betreuung in Kita bestehen für das kommende Schul- und Kindergartenjahr aktuell gute Perspektiven, in einen verlässlichen Regelbetrieb zu gelangen, der aber immer noch nicht dem Normalbetrieb von „früher“ entsprechen wird.

Hier kommt es nun darauf an, dass wir alle weiter in unserem Alltag den aktiven Beitrag leisten, dass das Infektionsgeschehen auf dem derzeit niedrigen Niveau bleibt.

Beherzigen Sie also weiterhin die empfohlenen Regelungen für Abstand und Hygiene!

Kommen Sie gut durch die Sommerzeit und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Wolf- Egbert Rosenzweig

Bürgermeister

(NW/Bj)